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Gegen das Vergessen – Gedenkbroschüre für die Opfer und Verfolgten des bayerischen Landesverbandes für Wander und Heimatdienst 1936 – 1945.

Mit dem Gedenkbuch legen wir einen weiteren Baustein zur Aufarbeitung der Geschichte des Zentralwanderhofs Herzogsägmühle während der Zeit des Nationalsozialismus. Wir erinnern an die Menschen, die in dieser Zeit Leid erfahren haben – durch Ausgrenzung, Zwangsarbeit und systematische Entrechtung.

Zwischen 1936 und 1945 war der damalige Zentralwanderhof Herzogsägmühle Teil eines unmenschlichen Systems. Im Rahmen der NS-„Gesundheitspolitik“ wurden unzählige Menschen zur Zwangsarbeit verpflichtet, ihrer Freiheit beraubt und in vielen Fällen ihrem Schicksal überlassen. Das Gedenkbuch ist all den Menschen gewidmet, die in den Einrichtungen des bayerischen Landesverbandes für Wander- und Heimatdienst (LVW.) gegen ihren Willen eingewiesen waren und dort Maßnahmen der Zwangsfürsorge erleiden mussten. Im Rahmen des Bildungsprojekts „Verachtet, Verfolgt, Vergessen. Die Opfer der NS-Gesundheitspolitik. Lernen für heute und morgen“ konnte so diese Gedenkbroschüre in Zusammenarbeit mit erinnerungskulturellen Initiativen, Hochschulen und Nachfahren von Verfolgten entwickelt werden. Es fanden dazu Workshops, ein Erzählcafe und Gedenkfeiern statt.

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